Unpraktisches

Ein paar Dinge haben sich in der Praxis zwar als nützlich oder unabdingbar erwiesen, sind teilweise aber nicht so toll, wie es zunächst schien. Da gibt es sicher teilweise komfortablere Produkte.

Schnur

Als Wäscheleine nie, aber zum Aufhängen des Bear-Bags regelmäßig benutzt, ist die Dyneema Schnur allein durch Gewicht und Stabilität unschlagbar. Selbst zwei bis zum Rand gefüllte Säcke mit Lebensmitteln und allem, was irgendwie parfümiert ist, haben wir damit schon in die Bäume gehängt. Allerdings geht fast täglich die meiste Zeit dafür drauf, die 15 Meter Seil wieder zu entwirren, bevor man die Bear-Bags aufhängen kann. Egal wie man es anstellt, wieviel Mühe und Sorgfalt auch immer man in das Aufwickeln der Schnur investiert, das Zeug ist störrisch und noch stolz drauf, so scheint es. Außerdem sollte man die Enden einmal mit dem Feuerzeug zusammen braten, sonst fängt es an zu ribbeln und hört nicht wieder auf.

Rucksack

Alle Amerikaner freuen sich, wenn sie meinen Rucksack sehen… von Osprey! Eine amerikanische Marke! Yeah! Grundsätzlich keine schlechte Wahl, ABER niemals sollte man einen Rucksack kaufen, der von der Größe her (in Bezug auf die Körpergröße des Trägers!) schon ausgereizt ist! Die Dinger hängen sich aus, das heißt, sie geben nach. Das ganze Gewicht wirkt nicht nur auf den Träger des guten Stücks, sondern auch auf das gute Stück selber. Der Rucksack sollte also so groß sein, dass man genügend Spiel hat, das auszugleichen. Und jeder Rucksack, der nicht beim Anprobieren schon perfekt sitzt, wird es niemals tun! Also wenn etwas drückt: Finger weg! Ich würde im Nachhinein außerdem auf eines der leichteren Modelle setzen. Auch da gibt es welche, die ein brauchbares Tragesystem aufweisen.