Arbeit

Gehen oder bleiben?

Das ist die große Frage, die sich bei einem solchen Plan stellt. Ich hatte zwei Möglichkeiten: Kündigen und mich nach der Auszeit neu zu orientieren, oder bleiben und eine “Sabbatical-Lösung” auszuarbeiten? Ich hätte zwei von zwei Möglichkeiten gewählt: Ich wäre gegangen, ich wäre geblieben. Aber nicht ohne Auszeit! Ich hatte großes Glück, zwei Drittel der Geschäftsführung hatte Verständnis für meinen Wunsch, und nachdem das fest stand, musste ich mich nur noch dafür entscheiden. :-) Ja, so war das: Ich musste mich nochmal dafür entscheiden, als es dann wirklich und ernst wurde.

Und ich hatte noch mehr Glück, der Zeitpunkt war gerade so, dass ein für beide Seiten zufrieden stellender Vertrag auf die Beine gestellt werden konnte. Für mich bedeutet das, dass ich ein paar Monate auf ein paar Urlaubstage und einen großen Teil meines Gehaltes verzichtet und somit Arbeitszeit “angespart” habe. Und es bedeutet auch, dass ich in meiner Abwesenheit weiter ein reduziertes Gehalt bekomme, das immerhin so hoch ist (min. 70% des Gehalts der letzten 12 Monate), dass ich weiter Kranken- und Sozialversichert bin!

Mir war das wichtig und ich bin dafür sehr dankbar. Für die Mühe, die sich für mich gemacht wurde und dafür, dass ich mir keine Gedanken machen muss, ob ich nachher noch einen Job habe.  Mal sehen, wie es wird. Danach.